Wie kann ich effektiv Englisch lernen?

Das Beste aus dem Lockdown machen – Englisch lernen

Wir sollen das Haus hüten, können nicht ins Kino und sich mit Freunden im Café treffen ist auch nicht drin. Wünschen würden wir uns alle gerade etwas anderes, doch wieso nicht einfach die Zeit sinnvoll nutzen und das Beste daraus machen?

Das Lernen einer neuen Sprache bietet unzählige Vorteile. Egal wo wir sind, was wir brauchen oder wer uns gegenüber steht: wir können uns verständigen. Sowohl im Privaten als auch im Beruf ist Englisch essenziell geworden und obwohl wir ständig damit konfrontiert sind, fällt es vielen Menschen schwer eine Sprache zu lernen und diese anzuwenden.

Ich verrate Ihnen meine 5 Tipps, wie Sie die “stille” Zeit nutzen können und Ihr Englisch bequem von Zuhause aufbessern können.

5 Tipps – Englisch bequem von Zuhause aus lernen

Hobbys

Wer sein Englisch verbessern möchte, muss dies nicht mit stundenlangem Büffeln am Schreibtisch tun. Nutzen Sie Ihre Hobbys! Benutzen Sie das was Sie ohnehin schon tun, um Englisch in Ihren Alltag zu integrieren. In den folgenden Beispielen zeige ich Ihnen Möglichkeiten, wie Sie eine neue Sprache am Besten in Ihre täglichen Aktivitäten einbauen und davon profitieren können.

Serien und Filme

Mit Serien Englisch lernen? Ja! Tatsächlich eignet sich das sogar hervorragend, um die englische Sprache zu lernen. Zudem die meisten Serien ohnehin aus England oder Amerika stammen, bekommen wir Muttersprachler in Action zu sehen und beschäftigen uns damit noch mit einem unserer Lieblingshobbys.

Für den Anfang bietet sich die Verwendung von Untertiteln an, da Muttersprachler gerne mal Buchstaben verschlucken oder einen Dialekt sprechen.
Doch Vorsicht bei Untertiteln! Wer diese in Deutsch wählt wird irgendwann nichts mehr von der Sprache geschweigedenn von der Serie oder dem Film mitbekommen, da man nur noch am Lesen ist.

Ich empfehle:
Am Anfang kann man noch deutsche Untertitel verwenden, aber sobald man sich reingehört hat sollte man auf englische Untertitel (der Sicherheit halber) oder im besten Fall auf gar keine, umsteigen.

Musik

Egal ob im Auto, im Bad oder in der Küche. Meistens läuft das Radio oder die Spotify-Playlist. In der Musikwelt spielt Englisch eine besonders große Rolle. Wer gerne auf seinem Lieblingssessel sitzt und dort Tönen lauscht, darf auch gerne mal genauer hinhören. Sie können sich alle Wörter, die Sie raushören und nicht verstehen, aufschreiben und diese später nachschlagen. So finden Sie vielleicht heraus, dass es sich in Ihrem Lieblingssong gar nicht um Herzschmerz, sondern um den nervigen Nachbarn geht.

Fangen Sie mit langsamen Liedern an, dort werden die Wörter meistens noch ganz ausgesprochen und sind leichter zu verstehen. Nicht verzagen, am Anfang ist das immer etwas schwer! Doch es wird von mal zu mal besser.

Special-Tipp: Lesen Sie nebenbei die Text zu dem Lied. So bekommen Sie ein Gefühl für die Aussprache und die Verwendung der Wörter im Satz.

Bücher und Magazine

Die meisten Filme basieren auf einer Buchvorlage, was die optimale Möglichkeit bietet Ihr Englisch aufzupäppeln. Sie würden sich wundern, was in den deutschen Versionen oft herausgelassen oder vernachlässigt wird. Suchen Sie sich Ihre Lieblingsbücher raus und lesen Sie diese Stück für Stück. Auch hier gilt: zuerst selbst überlegen, dann nachschlagen!

  • Wenn Sie einige Wörter nicht kennen, versuchen Sie zuerst diese aus dem Kontext zu erschließen. Also dem Satz oder Absatz. Oft ergibt sich daraus schon der Sinn um was es sich handeln könnte. Wenn das nicht funktioniert, schlagen Sie es in einem Wörterbuch nach.

Wer Bücher eher langweilig findet, darf sich auch bei englischsprachigen Klatsch- und Tratschmagazinen austoben. Dort erfahren Sie das wichtigste über Stars, Mode und co. und lernen nebenbei spielerisch einfach Englisch.

Die Sprache in den Alltag integrieren

Wie bereits im ersten Tipp schon erwähnt, können wir Englisch am Besten verinnerlichen, indem wir es in unseren Alltag integrieren. Das heißt Dinge, die wir sowieso jeden Tag tun einfach mal mit der neuen Sprache verbinden. Ein alter, aber bewährter Trick sind Karteikarten. Versehen Sie Gegenstände in Ihrer Wohnung mit Karteikarten und dem dazugehörigen englischen Begriff, diese können Sie auch nach Raum sortieren, z.B.:

  • Bad: Spiegel = mirror, Handtuch = towel
  • Wohnzimmer: Kissen = cushion, Tisch = table
  • Küche: Herd = oven, Spülmaschine = dishwasher

Oder verwenden Sie ganze Sätze. Wie z.B. einer kleinen Karte an der Kaffeemaschine:

  • “Kann ich eine Tasse Kaffee haben?” = “May I have a cup of coffee?”

Auch zu empfehlen sind Grammatik-Regeln wie:

  • he/she/it das -s muss mit (he goes, she leaves, it scares me)

Indem Sie mehrmals am Tag an diesen Zettelchen vorbeilaufen und ihn lesen, prägen Sie sich die Wörter ganz automatisch ein. Nach einigen Tagen oder Wochen können Sie die Karteikarten wechseln und so ständig Ihren Wortschatz erweitern.

Kontake knüpfen

Das Gelernte muss angewendet werden, ansonsten bringt der beste Wortschatz nichts. Bei sozialen Medien gibt es zahlreiche Gruppen, die zum Austausch und gemeinsamen Lernen einladen. Hier treffen Muttersprachler auf Lernende und können so einander helfen.

Hier bietet es sich auch an einen Gesprächspartner zu suchen, der vielleicht die Sprache lernt, die sie sprechen? Also Sie sind Deutscher und möchten Englisch lernen und finden jemanden, der Engländer ist und Deutsch sprechen möchte. So wäscht eine Hand die Andere.

Aber!
Sobald die Corona-Krise überstanden ist, empfehle ich jedem, der wirklich Englisch lernen und verstehen möchte, ein englischsprachiges Land zu besuchen und dort für eine zeitlang zu bleiben. Wer nicht gleich Monate dort verbringen möchte, tut sich und seinen Sprachkenntnissen auch mit ein paar Wochen schon etwas Gutes.

Arbeitshefte

Was für Schüler in der Schule funktioniert ist auch für Erwachsene eine der einfachsten Möglichkeiten um Englisch zu lernen. Zu finden sind Arbeitshefte in jeder Bibliothek oder Schreibwarengeschäft. In diesen Heften finden Sie Erklärungen und Lernstrategien sowie anschließend Aufgaben dazu:

  • Lückentexte
  • Textverständnis (Reading)
  • Hörverständnis (Listening)

Für letzteren Punkt gibt es in den meisten Arbeitsbüchern eine CD dazu. Diese ist für einige Aufgaben da, um Ihr Verständnis beim Zuhören zu verbessern.

Volkshochschule

Ein Kurs in der Volkshochschule eignet sich am Besten für absolute Anfänger, aber auch zum Auffrischen von:

  • Theorie wie Rechtschreibung und Grammatik,
  • Praxis durch den direkten Austausch mit Anderen.

Leider funktioniert das gerade nicht wie üblich, doch viele Volkshochschulen bieten ihr Programm auch als Online-Kurse an. Sie treffen sich in einer Videokonferenz und können so Vokablen und “if”-Sätze lernen. Meistens wird zwischen verschiedenen Sprachleveln unterschieden. Erkundigen Sie sich hierfür am Besten bei Ihrer lokalen Volkshochschule nach Anfänger- oder Fortgeschrittenenkursen.

 

Englisch effektiv lernen

 

Nur so geben Sie sich selbst die Chance auf langfristigen und anhaltenden Erfolg.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lernen und Verbessern Ihrer Englischkenntnisse!
Und vergessen Sie mir dabei den Spaß am Lernen nicht.

Für mehr Infos zu meiner Person und meinen Englisch Kenntnissen, empfehle ich Ihnen einen Abstecher zu meinen Seiten Über mich und Home.

Bis dahin!
Julia Hofbauer

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